Kurze Antwort
MFA verlangt zusätzlich zum Passwort einen zweiten Nachweis - meist eine Bestätigung per App. Selbst wenn das Passwort gestohlen wird, bleibt das Konto geschützt. Für Microsoft 365 und die meisten Dienste ist MFA in wenigen Minuten aktiviert.
- ✓Faktor 1: etwas, das du weißt (Passwort)
- ✓Faktor 2: etwas, das du hast (App/Gerät)
- ✓Am sichersten: Authenticator-App statt SMS
- ✓Empfehlung: für alle Firmenkonten verpflichtend
Warum ein Passwort allein nicht reicht
Selbst ein gestohlenes Passwort bringt Angreifern nichts, wenn ein zweiter Faktor den Zugang zusätzlich bestätigt.
Was bedeutet Multi-Faktor-Authentifizierung?
Bei der Anmeldung wird neben dem Passwort ein zweiter, unabhängiger Nachweis verlangt - typischerweise eine Bestätigung in einer App auf dem Smartphone. Ein Passwort allein lässt sich erraten, abfangen oder bei einem Datenleck stehlen. Der zweite Faktor schließt genau diese Lücke.
Welche Methode ist die richtige?
Eine Authenticator-App (z. B. Microsoft oder Google Authenticator) ist der empfohlene Standard - kostenlos und sicher. Ein Hardware-Token bietet die höchste Sicherheit für besonders kritische Zugänge. SMS-Codes sind besser als nichts, aber angreifbar (Stichwort SIM-Swapping). Passkeys sind der noch komfortablere Schritt.
MFA im Unternehmen einführen - ohne Frust
In Microsoft 365 lässt sich MFA zentral für alle Benutzer ausrollen. Wichtig ist, das Team kurz mitzunehmen, Notfall- bzw. Backup-Codes sicher zu hinterlegen und schrittweise statt über Nacht umzustellen. So bleibt der Aufwand minimal und der Schutz greift sofort.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
- ✕MFA nur für Admins, aber nicht für alle aktivieren
- ✕Ausschließlich auf SMS als zweiten Faktor setzen
- ✕Keine Backup- bzw. Notfallcodes hinterlegen
- ✕Mitarbeiter ohne Erklärung damit überraschen
So schützt du dich richtig
- ✓Authenticator-App als Standard festlegen
- ✓MFA für alle Konten verpflichtend machen
- ✓Notfallcodes sicher hinterlegen
- ✓Eine kurze Einführung fürs Team geben
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