Kurze Antwort
Ein verlässliches Backup erfüllt zehn Punkte: alle wichtigen Daten erfasst, 3-2-1-Regel umgesetzt, eine Kopie außer Haus, automatischer Ablauf, Microsoft 365 separat gesichert, verschlüsselt, regelmäßig getestete Rücksicherung, Überwachung, sinnvolle Aufbewahrung und eine klare Verantwortlichkeit. Fehlt einer davon, gibt es eine Lücke.
- ✓Wichtigster Punkt: Rücksicherung testen
- ✓Oft vergessen: Microsoft 365 separat
- ✓Pflicht: eine Kopie außer Haus
- ✓Sonst nutzlos: Überwachung der Jobs
Sichern, testen, überwachen – immer wieder
Ein Backup ist kein einmaliges Projekt. Erst der wiederkehrende Kreislauf aus Sichern, Testen und Überwachen macht die Datensicherung verlässlich.
10 Punkte für ein Backup, das hält
Geh die Liste einmal in Ruhe durch. Jeder Punkt, den du nicht klar mit Ja beantworten kannst, ist eine offene Lücke in deiner Datensicherung.
- 1Alle wichtigen Daten erfasst
Buchhaltung, Kundendaten, E-Mails, Verträge, Projektdaten und Serverkonfiguration – nichts Geschäftskritisches fehlt.
- 23-2-1-Regel erfüllt
Drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine Kopie außer Haus.
- 3Mindestens eine Kopie außer Haus
Cloud oder zweiter Standort – sicher bei Brand, Diebstahl und Wasserschaden.
- 4Backups laufen automatisch
Keine manuellen Sicherungen, die man im Alltag vergisst. Fester Zeitplan, meist nachts.
- 5Microsoft 365 separat gesichert
Exchange, SharePoint, Teams und OneDrive mit eigenem Backup – Microsoft sichert deine Inhalte nicht.
- 6Backups sind verschlüsselt
Vor allem in der Cloud: Geschäftsdaten gehören verschlüsselt, idealerweise Anbieter im EU-Raum.
- 7Rücksicherung wird getestet
Regelmäßig prüfen, ob sich Dateien und Systeme tatsächlich zurückspielen lassen. Ein ungetestetes Backup ist nur Hoffnung.
- 8Backups werden überwacht
Fehlgeschlagene Aufträge fallen sofort auf – nicht erst Wochen später im Ernstfall.
- 9Aufbewahrung sinnvoll gewählt
Mehrere Versionsstände über einen ausreichenden Zeitraum, damit auch spät bemerkte Schäden abgedeckt sind.
- 10Verantwortlichkeit ist klar
Es ist eindeutig, wer sich um die Sicherung kümmert und im Ernstfall die Wiederherstellung übernimmt.
Die drei Punkte, an denen es am häufigsten scheitert
In der Praxis sind es fast immer dieselben drei Lücken: Erstens die nie getestete Rücksicherung – das Backup läuft, aber niemand weiß, ob es sich zurückspielen lässt. Zweitens die fehlende Kopie außer Haus – alles liegt im selben Raum und ist bei Brand oder Diebstahl gemeinsam weg. Drittens Microsoft 365, das viele für automatisch gesichert halten. Wer diese drei Punkte schließt, hat den Großteil des Risikos bereits im Griff.
Wie oft du die Checkliste durchgehen solltest
Einmal pro Quartal ein kurzer Durchgang reicht für die meisten kleinen Unternehmen. Zusätzlich immer dann, wenn sich etwas Grundlegendes ändert: neuer Server, Umzug, neue Software, deutlich gewachsene Datenmenge oder ein Wechsel beim Cloud-Anbieter. So bleibt die Sicherung an die Realität angepasst und veraltet nicht still im Hintergrund.
Bei einem Punkt unsicher?
ABR-IT geht die Checkliste mit euch durch, schließt offene Lücken und überwacht die Sicherung laufend – kostenloses Erstgespräch, ohne Verpflichtung.
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