Ratgeber

Access Points richtig platzieren - warum WLAN am Standort scheitert

Schlechtes WLAN liegt oft nicht an mangelnder Hardware, sondern an falsch platzierten Access Points. Wir zeigen die wichtigsten Regeln für optimale Abdeckung.

Kurze Antwort

Access Points gehören möglichst zentral, offen und erhöht montiert - idealerweise an die Decke. Pro Etage plant man grob einen Access Point je 80-100 m² und hält Abstand zu Metall, dicken Wänden und anderen Funkquellen.

  • Montageort: zentral, erhöht, frei (Decke)
  • Richtwert: 1 AP je ~80-100 m²
  • Überlappung: ~15-20 % für nahtloses Roaming
  • Vermeiden: Metall, dicke Wände, Mikrowellen
  • Profi-Weg: WLAN-Ausleuchtung statt Schätzen

Zentral, erhöht und mit Überlappung

Access Points gehören möglichst zentral und erhöht – idealerweise an die Decke. Pro Etage rechnet man grob einen Access Point je 80 bis 100 Quadratmeter, mit etwas Überlappung für nahtloses Roaming.

DeckeBodenNahtloses RoamingRichtwert: 1 Access Point je 80 bis 100 Quadratmeter

Materialien und ihre Dämpfungswerte

Beton und Stahlbeton: 15-30 dB Dämpfung. Mauerwerk: 5-15 dB. Holz, Trockenbau, Gipskarton: 2-5 dB. Metall (Stahltüren, Aufzugschacht, Klimakanäle): praktisch undurchdringlich. Wer einen Access Point hinter einer Brandschutzwand platziert, hat in den Räumen dahinter keine Chance.

Optimale Höhe und Position

Access Points an die Decke (3-4m Höhe) montieren, nicht auf Schränke oder hinter Vorhänge. Antennenausrichtung beachten: meiste Access Points strahlen "donut-förmig" nach unten und seitlich - nicht direkt nach oben. In Mehrgeschossern: pro Geschoss eigener Access Point, nicht hoffen, dass das Signal durch die Decke kommt.

Anzahl: lieber mehr und schwächer als wenige starke

Faustregel: pro 150-200 qm offene Bürofläche ein Access Point. Bei vielen Wänden oder hohem Geräteaufkommen mehr. Mehrere schwächere Access Points sind besser als wenige starke - weil Geräte dann zwischen den nächstgelegenen Access Points wechseln können (Roaming).

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Wir führen vor Ort Ausleuchtungsmessungen mit professioneller Software durch. Ergebnis: ein Plan mit optimaler Anzahl und Position der Access Points - inklusive Heatmap, die zeigt, welche Bereiche wie gut versorgt sind. Investitionssicherheit statt Versuch und Irrtum.

Checkliste: gute Access-Point-Platzierung

  • Zentral und erhöht. Möglichst an die Decke, frei und mittig im Versorgungsbereich.
  • Überlappung einplanen. Etwa 15–20 % Überlappung sorgt für nahtloses Roaming ohne Abbrüche.
  • Abstand zu Störquellen. Metall, dicke Wände und Mikrowellen meiden.
  • Access Points per LAN anbinden. Eine kabelgebundene Anbindung bringt die volle Leistung an den AP.

Faustregeln für die Platzierung

  • Zentral und erhöht. An die Decke oder hoch an die Wand - frei, nicht hinter Schränken.
  • Ein AP je 80 bis 100 Quadratmeter. Grober Richtwert pro Etage, abhängig von Baumaterial.
  • 15 bis 20 Prozent Überlappung. Damit das Gerät beim Gehen ohne Abbruch wechselt.
  • Abstand zu Störquellen. Metall, dicke Wände und Mikrowellen meiden.

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Häufige Fragen

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